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Die Welt von Thea

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Thea eine Welt voller Magie und Abenteuer! In unserem neuen Dungeons & Dragons Abenteuer entführt uns Dungeon Master Maik in seine eigene Welt. Sie ist über Jahrzehnte gewachsen und erblickt hier zum ersten Mal das Licht der breiten Öffentlichkeit.

Die Spielwelt Thea

Wir schreiben das dritte Zeitalter der Welt Thea – einer Welt, deren Geschichte untrennbar mit der Magie und den Göttern verwoben ist.

Im Ersten Zeitalter wandelten die Götter noch selbst über die Welt und griffen in Gestalt ihrer Avatare unmittelbar in das Schicksal der Sterblichen ein. Viele der ältesten Ruinen, Mythen und Artefakte stammen aus dieser längst vergangenen Epoche.

Mit dem Rückzug der Götter begann das Zweite Zeitalter. Die Menschen – ein Sammelbegriff für die meisten humanoiden Völker – errichteten gewaltige Reiche und entwickelten die Magie zu einer Wissenschaft ungekannten Ausmaßes. Aus kleinen Zauberzirkeln entstanden mächtige Magierdynastien, deren Einfluss schließlich selbst Könige überstieg.

Den Höhepunkt dieser Epoche markierte der Versuch des Erzmagiers Karsus, die Macht eines Gottes an sich zu reißen. Sein gescheitertes Ritual erschütterte das Gefüge der Magie und ließ das größte Reich der damaligen Zeit innerhalb weniger Augenblicke zerfallen. Dieses Ereignis, als Karsus' Fall bekannt, beendete das Zweite Zeitalter und bildet bis heute den Ausgangspunkt der modernen Zeitrechnung.

Seitdem befindet sich Thea im Dritten Zeitalter. Die Reiche der Gegenwart entstanden auf den Ruinen vergangener Imperien, alte Geheimnisse warten noch immer darauf, entdeckt zu werden, und die Narben der Vergangenheit prägen die Welt bis heute.

Der Kontinent Cere

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Copyright by Maik Böhling

Cere gilt seinen Bewohnern als das Herz der bekannten Welt. Kein anderer Kontinent vereint eine vergleichbare Vielfalt an Völkern, Kulturen und Glaubensrichtungen. Von den Küsten des Westens bis zu den Steppen und Wüsten des Ostens treffen unterschiedlichste Philosophien, Lebensweisen und politische Systeme aufeinander.

Doch Cere war nicht immer ein Kontinent freier Nationen.

Über drei Jahrhunderte herrschte der Lichkönig Nuzulghur mit eiserner Hand über nahezu den gesamten Kontinent. Zwischen etwa 600 und 900 nKF unterwarf seine untote Legion Stadt um Stadt und verwandelte einst blühende Königreiche in verwüstete Schatten ihrer selbst. Ganze Generationen kannten nichts anderes als Krieg, Furcht und Unterdrückung.

Erst das beispiellose Bündnis der Dreizehn Armeen brachte die Wende. Erstmals legten verfeindete Reiche ihre jahrhundertealten Konflikte beiseite, um sich einem gemeinsamen Feind entgegenzustellen. Nach einem langen und verlustreichen Feldzug fiel Nuzulghur schließlich, und seine Herrschaft zerbrach endgültig.

Die Anführer dieses Bündnisses gründeten anschließend die Dreizehn Nationen Ceres, deren Grenzen den Kontinent über viele Jahrhunderte prägten. Einige dieser Reiche verschwanden im Laufe der Geschichte durch Kriege, Katastrophen oder innere Zerwürfnisse, andere wurden von Nachbarstaaten annektiert oder zerfielen in kleinere Fürstentümer.

Heute existieren nur noch acht der ursprünglichen dreizehn Nationen – als lebende Zeugnisse einer Zeit, in der Cere gemeinsam gegen die größte Bedrohung seiner Geschichte kämpfte.

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